Liebe, wie sie möglich ist

Ein Essay durch die energetische Wirklichkeit

letzte Änderung 12.3.2011, kompletteueberarbeitung.

(c) Frank Amberland

Dieser Artikel - fast schon ein Buch - spiegelt eine Suche nach einem roten Band der Liebe und Ekstase wieder.

Sex, Religion und Macht

Liebe an sich, ist etwas heiliges, darüber sind sich auch die Religionen weithin einig. Beim Thema Sex scheiden sich die Geister. 

Im Gegensatz zu den großen, "patriarchalischen" Weltreligionen, wo Sex verteufelt und totgeschwiegen wird, erachten andere Weltanschauungen wie Tao-Yoga und Tantra und viele prähistorische Religionen den richtigen Umgang mit Sex und Liebe als heilig. 

In der Geschichte und im Jetzt finden wir viele Gesellschaftsformen und Religionen, welche Sex unterdrücken, verneinen, die Geschlechtsorgane bei Mann und Frau verstümmeln.

Im Christentum das Zölibat. Und für das normale Volk nur Sex mit einer Person nach der Ehe zum Zwecke des Kinderzeugens, nicht wegen der Lust und schon garnicht der Lust der Frau.

In USA wird fast jeder Mann "der Hygene" wegen beschnitten.

Bei den Moslems verschleiert sich die Frau und ist im Extremfall beschnitten. Es gibt keine freie Paarwahl.

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http://liebe-tantra-tao.blogspot.com/

 

 

Ein dunkles Geheimnis ist, daß jeder besser abhängig gemacht und beHerrscht werden, wenn der Energiefluß blockiert ist.

Bei diesen Prozessen sind dunkelste emotionale und energetische Dynamiken im Spiel - aber nur so lange, wie es um Macht geht.

Wo über die Macht hinaus gewachsen wird, ist es für alle Beteiligten vorteilhaft.

Alle Machtsysteme zeichnen sich durch eine Hackordnung aus. Von Alfamännchen bis Omegahuhn.

Da Männer zufälligerweise mehr körperliche Kraft haben,

ist es nur logisch, daß sie in der Macht-Hackordnung weiter oben liegen.

Das Problem liegt aber hier nicht im Mann selbst, sondern in dem allgegenwärtigen Machtsystem und deren Hackordnung.

Die Phase der Macht, ist eine ganz normale Entwicklungsstufe im Leben eines Menschen. Sich zu behaupten gehört dazu.

Wenn Menschen auf dieser Stufe nicht durch höheren Ebene, z.B. jener der Liebe und Gemeinschaft orientiert werden,

verherrlichen sie Macht und bleiben auf dieser Stufe stehen. Das passiert ganzen Kulturen..

Es gibt da übrigens noch eine Besonderheit im Hormonsystem des Mannes, auf die ich später genauer eingenen werde.

Lust, Liebe, spielerisch schöpferische Freude, klarer Verstand sind jenseits von Macht und haben eine höhere Energieebene.

DARUM wird Liebe, Lust, Spiel, Freude von blinden Machtsystemen bekämpft oder kontrolliert, verteufelt.

Es ist das einzige, was dieses System "gefährden" kann. Dabei ist die einzige Gefahr für dieses System, über sich hinaus zu wachsen.

Wer sich schämt, apatisch, traurig, ängstlich ist, vom Haben-Wollen besessen ist oder wer auch Interesse an Macht und Status hat, der ist durch Machtsysteme kontrollierbar. Willkommen in den Türmen der Macht!

Lust und Liebe, Freude, klarer nicht von Macht korrumpierter Verstand und Mut sind jenseits der Macht.

Ein Machtsystem kann sie schwer kontrollieren, da die Ebene des Bewustseins zu hoch und jenseits der Macht ist.

Hierauf reagiert das Machtsystem mit Machtausübung. Mit was auch sonst?

Auf der anderen Seite :Lust und Liebe, Freude, und auch klarer nicht von Macht korrumpierter Verstand und Mut sind jenseits der Macht und haben mehr KRAFT als Macht und werden sie letztendlich überwinden. KRAFT im Sinne von Begeisterungsfähigkeit und Anziehung, etwas das freiwillig gelebt und unterstützt wird.

Eine Begegnung der Systeme Macht und Verstand/Liebe findet momentan unter Abwendung der Blicke der Weltöffentlichkeit auf Grund Wirtschaftlicher Vorteile zwischen Tibet und China statt - was viel über die vorherrschende Weltgemeinschaft aussagt. Ein echtes Armutszeugnis.

Fast der gleiche Fall im Irak.

Zwischen Palestina und Israel sehen wir klar Macht gegen Macht und dabei kann nur schlimmes herauskommen, solange sich die Auseinandersetzung auf diesem Level befindet. Bestenfalls ein stabiles Machtsystem voller sich schämender, apatischer, trauriger, ängstlicher, geldgeiler, Machtmenschen.

Gibt es Weltanschauungen, die weiterdenken?

Tao-Yoga

 

Die Anschauungen des Tao-Yoga und des Tantra gehen über Macht hinaus und bereichern unser Wissen über Liebe und Sex.

Die Körperübungen des Tao-Yoga, sind sehr einfach und einfühlend, ähnlich dem Chi Gong .Schon das üben macht Freude und Entspannt.

Ist das nicht schon ein Unterschied von der Herangehensweise?

Im Gegensatz dazu abschuften in der Mucki-Bude, nur um auf der Begehrteits-Hackordnung nach oben zu steigen?

Im Tao-Yoga wird Sex nicht generell als schlecht angesehen, jedoch kann gedankenloser Umgang mit Sex durchaus krank machen.

Im Tao-Yoga wird aufgezeigt wie Sex vitalitätssteigernd praktiziert werden kann.  Die Taoisten haben herausgefunden, daß es für die Frau wichtig ist, durch "die 9 Stufen des Orgasmus" zu gehen, damit ihre Energie ganz befreit wird. Wenn gar kein Orgasmus oder nur eine bestimmte Stufe erreicht wird, liegt das an energetischen Blockaden, die auch zu körperlichen Krankheiten führen können oder mit psychischen Blockaden zusammenhängen.

Ich finde, diese Stufen lassen sich nur schwierig beobachten und einordnen. Sie vermitteln aber einen Eindruck davon, wie sich ein Orgasmus bei einer Frau abspielen kann. Sie bewegen den Mann dazu sich zu fragen, ob die Partnerin vielleicht nur 4 der 9 Stufen durchlaufen hat - also nur einen halben Orgasmus hatte, was nach dem Tao-Yoga häufig vorkommt. Die Gesamtaussage ist hier, daß es für die Frau und ihre Gesundheit wichtig ist, den "Vollständigen Orgasmus" zu erreichen.

Hier laufen die Fäden mit den Arbeiten von Wilhelm Reich zusammen, welcher der Orgasmusfähigkeit eine wichtige Bedeutung beimaß und ebenfalls bemüht war die Blockaden durch zum Beispiel Bio Energetik zu beseitigen.

Genügend Dauer spielt bei der Frau eine wichtige Rolle. Als Faustregel für den Mann gilt darum, nicht kommen, wenn man(n) denkt sie kommt, da sie dann vermutlich erst auf Stufe 4 ist, also höchstens halb befriedigt ist. Man(n) kann sich wirklich Zeit lassen!

Aber das ist nicht alles, wie ich gesehen habe.

Frühere seelische Verletzungen und Traumata und auch körperliche Verspannungen stellen ein Hindernis auf dem Weg nach oben durch diese Stufen dar. Körperliche und seelische Gesundheit sind Voraussetzung.

Es kann sein, daß jemand, wenn ihm Zärtlichkeiten geschenkt werden, statt Freude erst einmal eine gewaltige Traurigkeit, Angst oder Wut überkommt.

Bei einem Menschen, der in wichtigen Bereichen resigniert hat und in eine innere Apatie gefallen ist, stellt Traurigkeit schon ein Fortschritt dar, ein ersten Schritt auf dem Weg in Richtung Freude. Es kann unter Umständen eine ganze Zeit dauern, bis sich überhaupt Freude beim Sex einstellt.

Frauen haben teilweise ein inkarnationen langes Märtyritum in Machtsystemen hinter sich und geraten grade darum hier wieder in ähnliche Umstände.

Es gibt viele Männer, für die Sex Machtausübung ist.

Das ist keine wirkliche Lust, bzw. die Lust bleibt dabei auf einem sehr niedrigen Level - dem der Macht.

Es gibt viele Frauen, die keine Lust empfinden oder überhaupt keinen Orgasmus bekommen können, weil sie nur Stufen erreichen, die weit darunter sind wie Traurigkeit, Resignation, Angst.

Um den Vollständigen Orgasmus zu erlangen, reicht es nicht, erst im Bett anzufrangen.

Ein jeder muß einen wie auch immer gearteten Weg auf den Ebenen des Bewußtseins nach oben steigen, sich von Scham, Trauer, Angst, Anhaften, Wut, Macht, Stolz befreien. Das kann viele Jahre dauern. Denn dies sind starke Attraktorfelder von enormer Festhaltekraft - sonst wären wir Menschen von unserer Gesellschaftsform und Lebensweise her schon viel weiter.

Es ist sicher nicht leicht, aber es gibt für jeden eine minimale Chance dies zu erreichen. Eigentlich ist es nur eine Entfesselung, ein Zurückholen der Kraft.

Wir müssen nur einmal verstehen, wie elementar wichtig es ist, Freude, Verstand, Lust, Liebe ZU BEABSICHTIGEN. Wünsche es Dir über alles!

Jede Minute mehr in Deinem Leben, welche Du liebend, freudig, lustvoll, in Klarheit oder mutig verbringst ist unendlich wertvoll und eine Minute mehr eines Lebenwesens jenseits der Macht ist ein strahlendes Beispiel für andere.

Wenn Du eine Minute erlebst, lass es 2 sein usw. Jede Minute zählt. Prinzipiell kann man den ganzen Tag voller Freude, Lust und Liebe verbringen, es ist eine Entscheidung, die jedem offen steht. Und in jeder Minute des Tages gibt es die Möglichkeit sich zu entscheiden.

Somit wird die Suche nach dem Vollständigen Orgasmus und der Lebensfreude im Alltag eine Entwicklungsreise, ein um-sich-selbst-und-andere-kümmern in seelischer und körperliche Weise. Es können die unterschiedlichsten Methoden zur Anwendung kommen, um den Weg zu ebnen und die körperlichen und seelischen Blockaden zu lösen.

Freude, Verstand, Lust, Liebe, Mut sind Kennzeichen von Kraft und hohen Bewustsein.

Egal wo Du stehst, Du kannst nur einen Schritt vor den anderen setzenund es BEABSICHTIGEN.

Frau und Orgasmus im Tao-Yoga

Die Frau kann nach den Taoisten durch einen Orgasmus unglaubliche Vitalität, Lebensfreude und Energie erlangen, wenn sie richtig liebt und alle Blockaden löst.

Energie verliert sie nach den Taoisten nur während der Mensis, wo sie auch am Offensten und Angreifbarsten ist. Und so sind Verhaltensweisen während der Mensis erdacht und Techniken entwickelt worden, wie sie die Mensis kontrollieren lernen kann. Tao-Yoga kennt für die Frau eine Technik, wie sie ihre Menses stoppt und so viel Lebensenergie spart und gleichzeitig Empfängnis verhütet. Dabei wird der Körper im wesentlichen durch bestimmte Brust-Stimulationen in den Zustand der Menopause versetzt. Klingt eigentlich logisch, aber dennoch lassen wir mal hinter dieser These ein grosses Fragezeichen.

Im Tao ist man der Meinung, daß der Orgasmus gesund ist, jedoch die Ejakulation beim Mann und die Mensis bei der Frau energieraubend und deswegen etwas einzuschränken ist. Es klingt irgendwo logisch, weil dabei geht wertvolles Material in Form von Blut und Sperma verloren, was der Köprer neu bilden muß.

Stephen T. Chang beruft sich auf ganz erhellende Statistiken, die aufzeigen, daß die Sterblichkeitsrate der Männer erst zur Zeit der Wechseljahre plötzlich ansteigt, wo Frauen aufhören zu bluten und Männer einfach nicht aufhören zu ejakulieren.

Ich erlebe jedoch immer wieder, daß Frauen eine intuitive Ablehnung dagegen haben, ihre Mensis zu kontrollieren, da sie diese ebenfalls als ein Geschenk der Natur hinnehmen oder sich eben deswegen in den Gesamtkosmos eingebettet fühlen und darin auch Möglichkeiten für sich sehen und es als eine Phase der Reinigung empfinden.

Ich denke, hier ist eine sanfte und natürliche Möglichkeit der Einflußnahme gegeben, die ein jeder für sich nach individuellen Bedürfnissen nutzen kann, wenn ein Gefühl für die Wirkung und Einsatzgebiete da ist.

Ganz verzichten scheint mir nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein.

 

Mann und Orgasmus im Tao-Yoga

 

Für den Mann gibt es im Tao-Yoga Techniken, die helfen die Ejakulation zu kontrollieren ohne auf den Orgasmus verzichten zu müssen. Für den Mann haben sie eine Technik entwickelt, die es ermöglicht den Orgasmus nicht nur hinauszuzögern wie im Tantra, sondern in letztendlich voll zu bekommen OHNE zu ejakulieren. So bleibt aus deren Sicht die "Todsünde" des Materie- und Vitaminverlustes beim Sex einfach aus.

Diese Technik ist etwas schwierig zu erlernen und in der praktischen Handhabung, funktionieren letztendlich jedoch ganz gut.

Zu der Tao-Technik gehört eine weitere Technik, die "Hirschübung", welche die gesparte und auch gestaute Energie vom unteren Chakra nach oben umverteilt. Gute Idee.

In der Bibel gibt es die Legende von Simson, der nur dann seine ganze Kraft zur Verfügung hat, wenn seine Haare nicht geschnitten werden. Wenn wir zum Beispiel die Haare auf unserem (Männer-)arm beobachten, so sehen wir, daß sie nicht meterlang werden, sondern ab einer gewissen Länge anscheinend zu wachsen aufhören. Werden sie abgeschnitten, wachsen sie wieder bis zu einer bestimmten Länge schnell nach. Sind die Haare also ausgewachsen, ist "die Form" gefüllt, wird keine Energie auf ihr Wachstum verwendet.

Ebenso, wie Haare, wird Blut und Sperma mehr oder weniger gebildet, je nachdem wie es gebraucht wird. Es wird also schon was dran sein.

In der Hexerei sind Haare ja recht beliebt, allerdingst bilden Sperma und Menstruationsblut die Spitze der energietragenden Substanzen.

Es ist doch einsichtig, daß diese Energie, wenn nicht mit Neubildung beschäftigt, sich anderen Tätigkeiten zuwenden kann.

Und somit ist an dieser biblischen Erzählung etwas dran ist.

Schöpferische Energie kann also aufgespart werden, in dem die "Gefäße" nicht übermäßig und sinnlos gelehrt werden.

Stauung von Energie ist wiederum auch hierbei zu vermeiden. Ein Versuch das auszugleichen, ist die Hirschübung der Taoisten.

Der Körper ist, mit zunehmenden Alter jedoch vermindert, auf die Neubildung von Sperma und deren Verlust eingerichtet.

Die Tao-Technik ist eine Bereicherung, um mit den eigenen Energiereserven besser, auf individuelle Weise, haushalten zu können und ist mit zunehmendem Alter oder unter extremen körperlichen Belastungen von größerem Nutzen..

Da der Mann beim Orgasmus seine Energie weniger verliert, kann er, angeblich bis ins hohe Alter, ein "wilderer Tiger" sein und sogar multiple Orgasmen bekommen wie eine Frau, wenn sie es erst kann. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Ist es meiner Erfahrung nach auch, doch mit einer Einschränkung, daß man der Natur auch mal seinen natürlichen Lauf lassen sollte, sonst gibt es Energie- und Materiestau, da helfen auch die Ausgleichsübungen der Taoisten nichts. Es ist eine sehr interesannte Möglichkeit der Einflußnahme und jeder kann schnell ein Gefühl für das richtige Maß bekommen.

Ähnliches trifft auch für die Frau zu. Neuste Untersuchungen zeigen das Kreislaufprobleme und Hitzewallungen in den Wechseljahren an einem "zu viel" an Blut liegen. Eine kleine Menge Blut mit der Spritze abgezapft und der Frau geht es wieder gut. Erinnert an den Aderlass in der Naturheilkunde.

Der tantrische Ansatz fügt sich gut ein in die Vorgehensweise beim Tao-Yoga.

Beim Tantra versucht der Mann seinen Orgasmus möglichst lange hinauszuzögern, um seine Frau ganz zu beglücken und auch selber möglichst viel Ekstase mitzunehmen. So bleibt genug Zeit, Blockaden zu lösen und den Energiefluß im ganzen Körper und in allen Chakren anzuregen. Der Mann zieht also einen Nutzen daraus, möglichst viel Lust pro Orgasmus mitzunehmen. Die reinigende Wirkung der Lust braucht Zeit - und jede Minute mehr Lust im Leben zählt.

Die vom Körper ausgeschütteten wichtigsten Wunderdrogen heissen Serotonin und Oxytocin, dazu später.

Im Tantra wird der Orgasmus nicht nur hinausgezögert, sondern ist einfach nicht mehr das Wichtigste.

Der Fokus wird darauf gerichtet, sich zu entspannen und Lust zu empfinden.

Bei uns im Westen ist Sex mehr mit Aktion, Anstrengung, Aufregung verbunden. Durch das beabsichtigen von Entspannung und Ruhe kommt ein viel stärkerer Energiefluß in Gang, ein Kreislauf der Energie, der auch über viele Jahre nicht langweilig wird, sondern immer schöner und erfüllender wird, je mehr man diese Kunst beherrscht.

Die Tantristen bejahen Sex und Ejakulation, sehen auf der anderen Seite auch die Notwendigkeit die verfügbaren Energien möglichst effizient zu nutzen und damit jede Ecke des eigenen und anderen Selbst zu durchfluten und damit alle Blockaden zu lösen und lebendig zu sein.

Nennen wir Tantra einfach eine Art Yoga mit Unterstützung körpereigener Entspannungsdrogen!

Tantra erinnert uns daran, daß es sich beim Sex um die heiligste Handlung handelt, die uns Menschen möglich ist und das es sich dabei letztendlich um etwas tranzendentes handelt, daß über unser materielles Sein weit hinausführen kann, wenn wir diesem Forschungsbereich des Seins die angemessene Beachtung entgegenbringen.

Tantra mißt dem langen Halten von Lust-Intensität beim Mann und der gegenseitigen Zärtlichkeit, Offeneit und Liebe einen hohen Wert bei.

Das Erzeugen und Halten hoher Intensität beim Mann ist ein sehr wichtiger Punkt.

Das aktiviert den Parasymatikus der für Entspannung und Heilung zuständig ist.

Das aktive Balzverhalten beim Mann wird im Gehirn vom Sympatikus gesteuert, also Aktivität.

Die Erektion des Mannes hingegen vom Parasympatikus, also Entspannung. Ist vielleicht ganz nützlich, das zu wissen...

Im Tantra ist Sex schlecht, wenn dabei nur das unterste Chakra beteiligt ist. Wenn das der Fall ist, liegt eine Blockade im Energiesystem vor.

 

Bei einem "wilden Tiger" mit Tao-Yoga und Tantra "im Tank", kommt die Frau richtig auf ihre Kosten  und die Abschlaff-Kühlschrankleerfutter-Umdrehundschlafphase des Mannes entfällt im Wesentlichen, obwohl er nach dem Orgasmus natürlich auch befriedigt - und relaxt aber nicht gleichermaßen energetisch geschwächt ist.

So betrieben ist Sex auf die gesunden Aspekte, das Lösen von Blockaden und Aufwirbeln und Aufladen des Energiekörpers reduziert.

Die taoistische "Recycelingtechnik", bei der der Samen einfach im Hoden verbleibt, erfordert einige Übung, um angewendet werden zu können. Ein häufiger Fehler ist die Ejakulation in die Blase.

Letztendlich funktioniert die bei Stephen T. Chang aufgezeichte Technik allerdings hervorragend.

Sex und Gesundheit im Tantra und Tao-Yoga

Heilend wirkt die Umverteilung der Energie auf alle Chakren, der gesteigerte Energiefluß, der die Energieleiterbahnen mal so richtig freibläst sowie die damit zusammenhängende vermehrte Ausschüttung von Endorphienen und anderen Neurotansmittern wie Oxytocin.

Ungesund wäre ein lokal begrenzter Energiefluß. Aber das ist allgemein ungesund und auch in der Akupunktur die Grundlage von Krankheit.

Energieraubend ist das Verlieren von Essenziellen Substanzen, wie Blut und Sperma, dessen Neubildung Unmengen an Proteinen, Mineralien und Energie in Form von Aufmerksamkeit des Energiekörpers darauf verschlingt.

Es handelt sich dabei nicht nur aus ernährungswissenschaftlichen Gründen um wertvolle Substanzen. Viele Religionen sowie das Heidentum messen diesen Substanzen als Medium konzentrierter Lebensenergie höchsten religiösen oder magischen Wert bei. In vielen magischen Traditionen ist es üblich diese Substanzen in einer verfeinerten und aufbereiteten Form dem Stoffwechsel wieder zuzuführen. Tao-Yoga setzt noch eine Stufe davor an und lehrt körperinterne "Recyclingtechniken".

Auf der anderen Seite sind diese Verluste bis zu einem gewissen Maße als natürlich anzusehen. In der Natur ist alles begrenzt, aber im Überfluss vorhanden.

Ein komplettes Nichtbluten und Nichtejakulieren über lange Zeit ist nur in bestimmten Mangel- oder Belastungssituationen sinvoll oder im Alter.

Unendliches Zölibat funktioniert nicht. Glaubt mir, Freunde von mir haben es probiert....:-)

Hier irren sich die Christen und auch der Oberschamane Carlos Castaneda.

Es ist nicht möglich Energie bis ins unermessliche durch Nicht-Ejakulieren und Menstruieren aufzusparen! Der Körper kommt auch dadurch eher ins Ungleichgewicht oder stellt sich auf seine Art auf die Situation ein, indem er bestimmte Hormone anders einstellt.

Einige Vertreter dieser Zölibatären Anschauung haben auch erkannt, daß sich bei dieser Vorgehensweise Stauungen im unteren Chakra bilden und haben Umverteilungstechniken entwickelt, die diese Tatsache etwas ausgleichen können. Beispiel ist Castanedas Tensegrity.

Einige, haben Sublimierungs- und Umleitungstechniken entwickelt, mächtige magische Tools, um diese Energien gezielt anderwärtig zu verwenden. Die Gefahr, dabei aus der Balance zu geraten sind jedoch sehr groß.

Es geht nicht darum Energien irgendwo bis ins unendliche zu horten. So einfach funktioniert es nicht.

Es bringt ab einen gewissen Punkt keinen energetischen Gewinn, sehr lange Zeit enthaltsam zu sein. Es ist so nicht möglich, die sexuelle Energie weiter aufzuspeichern, auch wenn sie ständig mit Castanedas Tensegrity-Übungen, Gebeten oder ähnlichem umverteilt werden. Wir können auf dieser Ebene auch nie mehr als VOLLSTÄNDIG sein. Dieser schönen Begriff ist auch von Castaneda entlehnt.

Längeres Zölibat steigert auch nicht die Fähigkeit zum "Träumen" (im Sinne von Castaneda), allerdings besteht ein großer Zusammenhang zwischen Lust und Traum. Der Träumer hat oft eine Erektion. Erektion ist gleichusetzen mit Entspannung und in Verbindung treten.

Es können sich beim Zölibat sogar negative Effekte im Hormonhaushalt und der Gesundheit der Sexualorgane einstellen.

Gefährlich wird es vor allen Dingen, wenn sexuelle Lust längere Zeit unterdrückt wird.

Diese Lust und die damit verbundenen Vorstellungen wirken nun noch fixierender auf die Aufmerksamkeit. Sicher kann man einen Ego-Gewinn daraus ziehen, ständig gegen dieses böse Übel erfolgreich anzukämpfen....

Richtig ist, daß der Verlust von Sperma im Körper Energie kostet, da es neu gebildet werden muß. Über eine bestimmte Zeit ist es möglich, die Aufmerksamkeit auf andere Bereiche der Wahrnehmung umzulenken und das Negieren von Sex und Ejakulation verstärken die verfügbare Intensität für diese Aufgabe. Insbesondere während Heilungsprozessen sowie der Erholung von harter körperlicher Arbeit oder vor großen Herausforderungen bringt ein Aufsparen der sexuellen Energie Vorteile.

Ein Zuviel an Mensis und Ejakulation sehr energieraubend sein, was jedoch individuell und je nach Situation, Alter und Ernährung verschieden ist.

Dies ist aber nebensächlich gegenüber den zwischenmenschlichen Spielchen und Interaktionen - mit dem Motiv Macht. Hier ist äusserte Umsicht geboten!

Carlos Castaneda sammelte Eindrücke zu desem Thema in Mexiko, einem recht patriarchaischem Land und zog so seine Schlüsse in Richtung Zölibat, die zu 99 % angemessen sein mögen.

Ist Sex zum Mittel des Machtausbaus geworden, ist es vielleicht besser es ganz zu lassen.

Viel wichtiger ist die Intensität des Erlebens in allen Bereichen des Lebens zu steigern.

Durch eiligstes machtbesessenes Ejakulieren ist das nicht möglich.

GENUG Sex und Orgasmus ist für uns alle wünschenswert.

Bei der Frau wie beim Mann hat beides eine reinigende, belebende, befreiende Wirkung.

Der Mann sollte mit der Ejakulation etwas sparen, um mehr Lust haben zu können und mehr Hormonausschüttungen und Orgasmen bekommen zu können.

Die Einstellung, daß möglichst viel Sex aufs Extrem getrieben für uns gesundheitlich besonders zuträglich ist, erweist sich jedoch als unhaltbar.

Die Liebe und Lust selbst vermindern sich falsch prakiziert auf Dauer und die vermehrte Anforderung zur Spermaproduktion schwächt den Körper eindeutig und belastet die Psyche.

Eine Fixierung auf NUR EINEN Bereich der Wahrnehmung und des Lebens ist auf Dauer immer nachteilig, egal auf welchem.

Sex und Orgasmus ist nur gut, wenn wir auch anderes tun.

Alles braucht sein Ausgleich und ist nur ein Teil der ganzen Bandbreite des Lebens.

Alles, auch das schönste, kann zur Begrenzung werden.

Hormone, Neurotransmitter und Macht

Hier wird es etwas medizinisch, aber hochinteresannt!

Das wichtigste männliche Hormon ist sicherlich Testorsteron. Bei Männern gibt es weiterhin eine höhere Anzahl Vasopressin bildende Neuronen als bei der Frau.

Das Neuropeptit Vasopressin wird in Verbindung gebracht mit der Intensität des männlichen Sexuellen Antrieb, Werbeverhalten, Selbstbehauptung, sexuelle Bindung, agressives Revierverhalten. In der Pubertät finden sich erhöhte Vasopressinspiegel.

Eine Frau hat nach der Geburt erhöhte Vasopressinspiegel, vermutlich um die Brut besser schützen zu können. Kurz gesagt ist es ein Macho-Hormon, welches auch Machtverhalten begünstigt.

Das wichtigste weibliche Hormon ist Östrogen. Bei Frauen gibt es eine höhere Anzahl Oxytocin bildene Neuronen.

Das Neuropeptit Oxytocin löst unter Anderem die Wehen und die Milchproduktion aus. Es verstärkt soziale Bindungen, fürsorgliches Verhalten, hemmt Angst und Depression und Sucht. Es ist allgemein heilwirksam und wachstumsfördernd.

Jaja, ihr Frauen, ich weiss, was ihr jetzt denkt: Das Oxytocin sollte man den Männern intravenös verabreichen....:-)

Oxytocin wird bei Männern fast nur beim Orgasmus ausgeschüttet *aha!* und

es kann auch über die Nase von der ausschüttenden Frau aufgenommen werden *schnüffel*.

Bei der Frau wird es über den ganzen Akt ausgeschüttet. *wie ungerecht!*

Also vorher sind Männer Vassopressin-Machtvernebelt, aber hinterher sind sie durchaus in der Lage sich einzufühlen, aufgrund der Oxytocin-Schwämme beim Orgasmus, der sie manchmal aber auch ganz lahmlegt. Da hilft nur noch zum Kühlschrank robben. Wir Männer wissen doch, daß wir uns HINTERHER mit der Frau besser unterhalten können - klar, da haben wir auch Oxytocin im Hirn, und können die Welt durch die Brille der Frau sehen.

Es gibt noch einige mehr Neurotransmitter, welche am Sexualakt beteiligt sind wie Serotonin, Stickstoffmonixid NO, aber bleiben wir mal dabei, denn nun kommt ein interesannter Zusammenhang:

Wenn eine Gesellschaftsform Sex, Lust, Orgasmus, Freude verhindert, STEIGT beim Mann auf Grund von Vasopressin das Machtverhalten und wird auch noch weniger gebremst durch das ausgleichende Oxytocin, welches der Mann fast nur über die Frau und beim Orgasmus erhalten kann.

Dämmert es? Das ist ein mieser Trick der Machtsysteme, die Männer so zu Untieren heranzüchten.

Der Trick der uns interessiert, welcher zu mehr Freiheit, Liebe, Mut, Lust und Liebe führt, ist genau umgekehrt.

Hier sehen wir, wie wichtig die Rolle der Frau in diesem Zusammenhang ist.

Gemeinschaftsversuche

Eine Gruppierung, welche diese Zusammenhänge auch im Zusammenhang mit der Gesellschaft intuitiv besonders durchschaut hat ist das "Zentrum für Experimentelle GesellschaftsGestalltung" in Belzig.

Natürlich erregt diese Organisation gleich besondere Aufmerksamkeit bei Sektenberatungsstellen und Staat, welche die Grundideen von freier Liebe und deren Einstellung zum Sex in einen ganz falschen Macht-Hals bekommen haben.

Mag sein, daß es auch berechtigte Anklagen gibt, aber in einer offenen Gruppe von über 800 gibt es immer mal den einen oder anderen konkreten Ausreißer oder "Trittbrettfahrer der Macht", wie es auch Schlägereien im noch so lustigen Bierzelt gibt.

Und bestimmt nicht alle dort befinden sich in ihrem tun immer jenseits der Macht. Als Versuch finde ich es wegweisend, wie ich finde, die Kunst und Freude und Liebe strahlt förmlich überall hindurch.

www.zegg.de

Eine andere bezaubernde Gemeinschaft die einen atemberaubenden neuen Weg des Lebens eingeschlagen hat, möchte ich hier auch gleich erwähnen:

www.damanhur.org

Ansonsten kein Kommentar, ich gehöre nirgendwo dazu und suche lieber eigene Wege.

Psychologie und Sexualität

Na ich weiss nicht, ob wie Jung sagt alles menschliche Verhalten auf Sexualität zurückführbar ist.

Richtig ist vielmehr, daß sich unsere Ganzeit auch in diesem Bereich wiederspiegt und das eine Heilung in diesem Bereich sich auf das Ganze auswirkt..

Unsere Ganzheit spiegelt sich jedoch auch auf den Fußreflexzonen, im Blutbild, und in vielen anderen Bereichen wieder. Wir können überall und nirgendwo den Anfangspunkt setzen.

 

Energie

Der Energiebegriff ist sehr verwaschen. Und mit diesem Text bin ich zur Stunde auch noch nicht zufrieden.

Last uns trotzdem mal versuchsweise 3 verschiedene Aspekte unterscheiden, um uns das Bewußtsein als energetisches Element nutzbar zu machen.

  1. Die eigene Absicht
  2. der formlose Plasmakörper und Partner des materiellen Körpers - die Menge der Freien Kraft, welche das Chi gemäß der eigenen Absicht bewegt
  3. Das Chi, das bewegt wird.

Ich will versuchen zu umschreiben, was ich mit Chi meine. Chi ist wie kleine Partikel, die überall sind. Wo die Partikel in Bewegung sind, ist Leben und Freude. Wo sie sich nicht bewegen, herrscht Tod und Leblosigkeit. Die Partikel können Information tragen und sich über die Grenzen materieller Körper hinaus und sogar durch die Zeit bewegen oder nicht bewegen. Bewegung heißt, daß die Partikel von A nach B wandern. Somit ist immer mehr als eins beteiligt und wir haben eine innige Interaktion zwischen A und B - die wir uns ruhig als Liebe vorstellen können. Bewegung bedingt ein offenes vielleicht unendliches System, also nicht nur A und B. Je offener um so lebendiger.

Ich vermute, daß sich hier eine gedankliche Brücke zur "Zeichentheorie" ziehen läßt, möchte diese rein philosophischen Überlegungen hier jedoch nicht weiter vertiefen.

Unser formloser Plasmakörper und Begleiter unseres materiellen Körpers,  hat eine bestimmte "Masse" und kann eigentlich keine Energie gewinnen oder verlieren. Ähnlich, wie unser Körper nicht das ganze Leben wächst. Er ist wie eine Art Wolke aus Plasma, wobei Menschen und alle Lebewesen anscheinend nur eine begrenzte Menge Plasma zur Verfügung haben. In der Esoterik redet man von ihm als Astralkörper, wenn er die Form eines Abbildes des Menschen annimmt. Unter bestimmten Situationen kann auf die Erhaltung des Körpers verwendetes Plasma abgezogen und frei verfügbar werden und den Astralkörper bilden.

Es ist ganz wichtig zu verstehen, daß sich die Menge des Plasma im Wesentlichen nicht ändert! (Die Menge Plasma kann sich nach Castaneda und zur Freude der Highlander-Fans durch Tod/Geburt eines nahen Angehörigen nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten umverteilen.)

Die für uns wichtige Frage wäre, wie viel Plasma wir frei verfügbar haben und wieviel auf irgend etwas fixiert ist oder grade tätig ist.

Nach Castaneda verbringen wir unseren Alltag dummerweise gewöhnlich so, daß dabei alles Plasma irgendwo fixiert ist oder tätig ist. So kommen wir auch zu unseren netten Nackenverspannungen, direkt in der nähe des "Montagepunktes" nach Castaneda.

Um vermehrt Blut und Sperma zu bilden, eine Krankheit zu heilen, Gifte im Körper abzubauen, muß Plasma für diese Tätigkeit abgezogen werden, welches so nicht mehr frei verfügbar ist.

Ein anderer wichtiger Bereich, bei dem Plasma fixiert wird, sind alle starren Verhaltensgewohnheiten. Wenn wir etwas immer gleich tun, wird es langweilig, unsere Aufmerksamkeit bei dieser Tätigkeit läßt nach, wir werden dumpf und das Erleben weniger Intensiv. Es entsteht ein Bereich unseres Erlebens, in dem das Chi nicht mehr fließt.

Je mehr Plasma frei ist, um so mehr können wir durch seine Ausrichtung Kraft unserer Absicht mit ihm wahrnehmen und handeln. Wenn wir den Plasmakörper durch unsere Absicht bewegen, ihn trainieren in dem wir immer neue und unterschiedliche Wahrnehmungen und Handlungen beabsichtigen, wirken wir Erstarrungen und Fixierungen wirkungsvoll entgegen und werden lebendiger. Gegen Tätigkeiten des Plasmakörper ist nichts einzuwenden, da es seine Natur ist, lebendig zu sein. Anscheinend hat der Körper eine ganze Menge mitzureden, wie und wieviel das Plasma für Reparaturarbeiten tätig wird.

Ist das Plasma weitestgehend frei beweglich und verfügbar, fühlen wir uns gesund, glücklich und vollständig (Castaneda) und wir sind magische quicklebendige Wesen. Jede Art von Routine fixiert das Plasma und Chi und der einzige Ausweg ist stetige Kreativität angewandt auf das eigene Verhalten. Wir können nie mehr als vollständig und beweglich sein.

Das Plasma des Energiekörpers kann durch Andere mit bösester Absicht auf eine Person, ein Bild, ein Ziel, auf irgend etwas fixiert werden, auch unbewußt. Das passiert meist mit der Intention ein Abhängigkeitsverhältnis zu etablieren. Um dies bei einem Opfer zu erreichen, werden verschiedene psychologische, gewalttätige  und sexuelle Tricks angewendet.

Das geschädigte Lebewesen fühlt, daß ihm etwas fehlt und versucht dieses Defizit auszugleichen. Es weiß nicht was ihm fehlt und wie es wiederzuerlangen ist und ein geschickter Bösewicht redet ihm/ihr/es auch noch einen Ausweg ein, der keiner ist. Zum Beispiel: "Ohne mich bist Du ein Nichts, Du alte frigide Schlampe! Nur bei mir geht es Dir sooo gut. Geh endlich abwaschen und las uns dann vor dem Fernseher einen Quicky machen.". Der Bösewicht, welcher die fremde Energie fixiert, hat dadurch mehr Plasma an sich gebunden - das ist das verlockende - ist aber selber mehr fixiert, unbeweglicher und weniger frei.

Es ändert einfach nichts daran, daß wir Menschen nur eine bestimmte begrenzte Menge an Plasma frei kontrollieren können. Mit zu viel Gepäck in den Händen können wir uns nicht mehr frei bewegen.

Wenn wir bösartigerweise fremdes Plasma binden haben wir zwar mehr Plasma, aber die Freiheit - die Fähigkeit frei zu beabsichtigen - sinkt trotzdem, da auch das eine Fixierung ist. Eine Fixierung auf Macht.

Dies ist eine weit verbreitete energetische und materielle Milchmädchenrechnung.

In der materiellen Welt sind die Grenzen des Wachstums bald erreicht und die vernichtende Quittung für unser Handeln nähert sich von überall mit rasender Geschwindigkeit.

Fixierungen können sich in immer wiederkehrenden quälenden Gedanken, Gefühlen, Verhaltensweisen, bemerkbar machen oder auch nicht bewußt bemerkbar machen.

Ist das Chi im Fluß und das Plasma befreit, gibt es keine Abhängigkeiten mehr und so auch keine Eifersucht.

Wer energetisch Vollständig ist, fühlt sich einfach super!

Er/Sie liebt aus Liebe, nicht aus eingebildeter Notwendigkeit und nicht aus dem Gefühl der Unvollständigkeit, welches auf der Unvollständigkeit des Plasmakörpers beruht.

Freiheit und Vollständigkeit schließen Liebe und feste Partnerschaft nicht aus, vielleicht ist das auch natürlich. Natürlich ist es auf jeden Fall, wenn es keine eingebildete Notwendigkeit ist, sondern eine freie Entscheidung.

Ist die Energie befreit, können sich neue Fähigkeiten und ein neues Wahrnehmungsfeld entwickeln.

Erst einmal läuft das  Leben einfach besser und man hat genug Energie, um ein Gespür für seinen Weg zu haben.

Des Weiteren kann man, den Partner mit dem eigenen Energiekörper (Chi) durchdringen und so zur Ekstase bringen, ohne sich zu bewegen oder den Partner berühren zu müssen.

Sogar über Entfernung hinweg.

Natürlich auch bei Tieren, Pflanzen. Mit allem Lebendigen. Alles,  auf daß die Aufmerksamkeit und Energie gerichtet wird, auch durch die Zeit. Das ist definitiv erfahrbar.

Was macht Eifersucht noch für einen Sinn, wenn die eigene energetische Existenz und die Möglichkeit zur Verbindung mit allem Lebendigem und die Ekstase, die bei einer Verbindung entsteht, spürbar ist? Was ist Macht  und Angst, Tod im Vergleich zur Freiheit und Ekstase, Leben?

Um diese Erfahrungen und diese natürliche Freiheit selbst erlangen zu können, müssen wir nur  "DEN ANDEREN", unseren eigenen Energiekörper, wieder vervollständigen, in dem wir die ihm fehlenden, geklauten und fixierten Teile zurückholen und ihn dann in Fluß halten und trainieren.

Gegebenenfalls müssen wir von anderen geräubertes Plasma, welches jetzt überflüssiges Gepäck geworden ist, loslassen.

Es gibt viele Wege in die Freiheit und für Dich einen ganz eigenen.

Wie der aussieht weiß ich übrigens nicht - und wahrscheinlich auch sonst niemand.

Wege

Tao-Yoga und Tantra sind wundervolle Werkzeuge für einen erfüllenden Sex.

Im Tantra ist eines der höchsten Ziele, sich beim Sex zu höchster Ekstase zu bringen, ohne sich zu bewegen.

Das gelingt, indem beabsichtigt wird, daß der Plasmakörper Chi über die eigenen Grenzen hinaus zum Partner bewegt. Damit wird Ekstase wieder zur rein energetischen Angelegenheit, losgelöst von der körperlichen Tätigkeit, der Stellung und der Technik. Auf dieser Stufe tranzendiert sich, vielleicht zur Freude einiger Dogmatisten, Sex selbst.

Beim  Meditieren wird die Bewegung des Chi zum Beispiel in eine Lotusblume beabsichtigt, was auf Grund der Bewegung des Chi Ekstase auslöst und dann auch Informationen zwischen der Blume und dem Meditierenden hin und her transportiert, weswegen es zu der Wahrnehmung kommt: "Ich bin eine Blume". Voraussetzung, daß überhaupt etwas passiert ist genügend freies Plasma.

Ähnliches Prinzip wirkt auch beim inbrünstigen Beten, zu einem Heiligen oder einer Gottheit. Die Wunder und Erscheinungen treten auf, wenn der Anbetende genug Plasma hat, um Ekstase und Informationsübertragung durch das bewegte Chi in Gang zu bringen.

 Chi Gong ist das Beabsichtigen von kreisenden Bewegungen des Chi durch den Körper und in den Boden und ermöglicht "durch reines in der Gegend herumstehen" Ekstase zu erzeugen. Die Voraussetzung dafür, daß es funktioniert ist wieder genügend freies Plasma.

Beim Kämpfen mit Bioenergie wie es zum Beispiel der hochgraduierte Karateka Sensai Osamu AOKI Shihan, Cheftrainer der Bio-Energie & Karate School Spanien vermittelt, wird noch eine Stufe weiter gegangen und es wird geübt, die Ekstase bei jemand Anderem in dem Maße zu Erzeugen, daß er dadurch kampfunfähig gemacht werden kann. Die massive Verschiebung der Wahrnehmung, die dabei auftritt, erlaubt einfach kein effektives Handeln des Körpers mehr. Der Gegner bricht vielleicht vor Lachen zusammen.

Ob in der Partnerschaft oder  der Weltpolitik:  DAS ist doch für die Zukunft DIE Revolution in der Kriegführung! :-)

Ein wichtiger Aspekt beim Chi Gong und auch beim Sport ist, daß dabei Chi und Plasma umverteilt wird. Da die Art der Bewegungen und auch die Art, wie wir unsere Aufmerksamkeit ausrichten im Alltag normalerweise sehr begrenzt sind, kommt es zu energetischen Blockaden oder ungleichmäßigen Ansammlungen. Wir sind dann aus dem Gleichgewicht und fühlen uns vielleicht verspannt oder abgeschlagen.

Beim Sport und bei Gymnastik verteilen wir die Energie direkt durch die Bewegung der verhärteten Muskelbereiche um.  

Beim Chi Gong verteilen wir das Chi durch unsere Absicht um. Tai Chi, Yoga sind eine Mischung aus beidem und von daher eine recht effektive Möglichkeit, Energie umzuverteilen. Viele Sportarten tun das auch.

Das Bewegungssystem Tensegrity (Castaneda) versucht dem durch die Unzahl der Bewegungen und deren Komplexität noch eins drauf zu setzen, und beim Üben jeder Art von Routine (Fixierung!) entgegenzuwirken. Dieser Gedanke findet sich auch beim "Continius" wieder, einem nicht strukturieren und natürlichem Bewegungssystem.

Die beim Tensegrity zum Einsatz kommenden vielen schnellen und schlagartigen Bewegungen, wie sie auch in Kampfsportarten vorkommen, scheinen dabei noch einen besonderen energetischen Effekt zu haben. Mir kommt es vor, als ob dabei leicht fixierte Plasma-Ansammlungen "aufgeschlagen" werden und so befreit werden. Dieses Plasma verteilt sich darauf hin von selbst um und fließt dorthin, wo es gebraucht wird oder bleibt einfach frei verfügbar und kann mit der Absicht gelenkt werden. 

Viele sportliche Übungen sind auch aus energetischer Sicht sinnvoll. Aus energetischer Sicht nicht sinnvoll ist Hochleistungssport und zu viel Sport. Wenn zum Beispiel beim Body Building zusätzliche Muskelmasse aufgebaut wird, muß danach permanent Training und Plasma darauf verwandt werden, dieses mehr an Muskeln zu erhalten. Dadurch ist letztendlich weniger Plasma frei verfügbar und es liegt eine Fixierung in den Muskeln vor.

Der Karateka Sensai Osamu AOKI Shihan, vermittelt sinngemäß: "Um in dieser Art von Training erfolgreich zu sein, und noch besser kämpfen zu können müßt ihr Eure Muskeln wieder weg trainieren! Ihr habt zu viel Muskeln! Diese behindern Euch dabei, Euch mit Chi zu bewegen, zu kämpfen - und zu gewinnen".

Tanzen ist übrigens eine hervorragende Methode Energie umzuverteilen und zu befreien und war schon bei den alten Schamanen groß in Mode.


 

 

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